Chris Zitta – Gesang & Gitarre
Kerstin Strahammer – Keys & Gesang
Cathi Stuzka – Gitarre & Gesang
Roby Ster – Bass
Titus Vadon – Schlagzeug
Chris Zitta kennt die lauten Bühnen. Als musikalisches Mastermind von Alkbottle hat er dem Rock markante Kapitel hinzugefügt. Doch seit einigen Jahren schreibt er an einem anderen Werk. Eines mit
leiseren Zwischentönen. Mit Raum zwischen den Zeilen. Mit Liedern, die nicht drängen – sondern bleiben.
Seine Songs öffnen Fenster in unseren Köpfen. Sie lassen Erinnerungen herein und Gedanken hinaus. Sie zeichnen Bilder, die man lange betrachten möchte – wie Landschaften im Abendlicht.
Geschichten von gestern, die im Heute weiterklingen. Träume, aus denen man nicht erwachen will, weil sie zu viel in sich tragen.
Seine Rockwurzeln sind spürbar – im Puls, in der Haltung, in der Klarheit. Doch Zitta setzt die feine Klinge an. Er erzählt, statt zu übertönen. Er verdichtet, statt zu poltern. Austropop nennt
man das wohl. Vielleicht altmodisch. Vielleicht zeitlos. Und vielleicht gerade deshalb so sehr am Nerv unserer Zeit.
2018 erschien sein Debütalbum „Gestern war Gestern“. Ein Jahr lang wuchs dieses Werk – getragen von Hingabe und begleitet von namhaften Künstler:innen. Als die Reise begann, Fahrt aufzunehmen,
wurde sie jäh unterbrochen. Stille statt Bühne. Abstand statt Nähe.
Doch manche Lieder lassen sich nicht aufhalten.
Heute steht Chris Zitta mit neuer Kraft auf der Bühne – gemeinsam mit einer Band, die weit mehr ist als eine Begleitformation.
Alle Musiker:innen kommen aus dem professionellen Bereich. Doch auf dieser Bühne tritt das Kalkül zurück. Virtuosität wird nicht zur Zurschaustellung, sondern zum Dienst an der Sache. Es geht nicht um technische Brillanz – auch wenn sie jederzeit spürbar ist –, sondern um Hingabe. Darum, Zittas Kompositionen in all ihren Gefühlsfacetten zu stützen, zu tragen und zum Leuchten zu bringen.
Sie spielen nicht, um zu beeindrucken. Sie spielen, um zu erzählen.
Und über allem liegt Zittas Gitarrenspiel. Mal flüsternd, mal aufbegehrend, mal rau und kantig. Es verleiht den Live-Konzerten eine zusätzliche Dimension, hebt sie aus dem reinen Musikerlebnis
heraus und verwandelt sie in ein emotionsgeladenes Hörspiel, in dem jede Nuance Bedeutung bekommt und jeder Ton eine Geschichte weiterschreibt.
Gemeinsam entsteht ein Klangraum, der berührt, ohne laut zu sein. Der bleibt, ohne sich aufzudrängen.
Gestern war Gestern.